Prim. Univ. Doz. Dr. Erwin Hauser
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0,5-1% aller Menschen sind von Epilepsie, d.h. von immer wiederkehrenden epileptischen Krampfanfällen betroffen.
Gerade bei Kindern gibt es häufig so genannte benigne Epilepsiesyndrome, die eine ausgesprochen gute Prognose haben.

Das heißt bei diesen Kindern ist die Entwicklung nicht beeinträchtigt und die Anfälle hören fast immer mit der Zeit auf.

Trotzdem gibt es natürlich auch Kinder, wo es schwierig ist die Anfälle unter Kontrolle zu bringen.

Mir gelingt es immer wieder bei Kindern Anfallsfreiheit zu erzielen, wo dies zuvor lange Zeit nicht
gelungen ist.
 
Das ist zum Teil durch langjährige Erfahrung bedingt, zum Teil, zumindest glaube ich, durch andere Faktoren.
 
Zum einen ist es mir besonders wichtig auf die Bedürfnisse und Erkenntnisse der Kinder und Eltern einzugehen, und die Ängste ernst zu nehmen.

Zum anderen versuche ich möglichst rasch zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen.

Also ein Medikament zu verordnen, langsam bis zur Nebenwirkungsgrenze rauf zu dosieren, und dem Kind weiter beim „Krampfen“ zuzuschauen ist nicht meines.
Das führt dazu, dass ich rascher als sonst üblich, auf unbefriedigende Zustände reagiere und empfehle die Medikation umzustellen.
 
Vor Jahren hat es einen amerikanischen Film über die ketogene Diät gegeben. Irgendwo darin fielen sinngemäß folgende Sätze: „Die Behandlung von Epilepsien ist der Versuch mit unterschiedlichen Medikamenten Anfallsfreiheit zu erzielen.
"
Hierbei handelt es sich letztlich mehr um eine Kunst als eine Wissenschaft.“ 
Da ist meiner Meinung nach was dran.

Nützlicher Link: Verein EIAK

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